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30. Juli 2021
30. Juli 2021 Sofia

…Social Media Marketing?

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei Social Media Marketing (SMM) um bezahlte Werbung, die in den sozialen Medien ausgestrahlt wird. Instagram, Facebook, Twitter und LinkedIn stellen hierfür die populärsten Plattformen dar. Doch wer schaltet diese Werbung? Wie sieht sie aus? Wo wird sie angezeigt? Sehen alle Nutzer:innen dieselbe Werbung? Was passiert, wenn ich auf eine Werbung klicke? Was kostet es, Werbung auf den oben genannten Plattformen zu schalten? Dieser Blogartikel wird sich anstrengen, all diese Fragen zu beantworten, um das Phänomen “Social Media Marketing” zu entzaubern.

Grundsätzlich kann jede Person und jedes Unternehmen Werbung auf Facebook, Instagram & Co. schalten. Hierzu benötigt es lediglich einen Business Account, der den normalen Account um die benötigten Geschäftsfunktionen ergänzt.

Ist man im Besitz eines solchen Accounts, erfolgt die Erstellung der Werbekampagne auf der Benutzeroberfläche der Plattform. Dort gilt es zuerst, das Ziel der jeweiligen Kampagne zu definieren. Potentielle Zielvorhaben wären etwa eine Steigerung der Followeranzahl, Klicks auf eine Website oder der direkte Verkauf etwaiger Waren oder Dienstleistungen. Diese Auswahl bestimmt, was geschieht, wenn ein:e Nutzer:in die Werbefläche anklickt. Im Falle einer Traffic Kampagne würde die Werbefläche beispielsweise direkt auf die hinterlegte Website führen.

Bei der Gestaltung der Anzeigen selbst bieten sich diverse Optionen. Üblich ist eine Kombination aus Visuals und Text, wobei Einzelbilder, Fotostrecken oder sogar Videos zum  Einsatz kommen können.

Diese Anzeigen können für die User:innen an verschiedenen Orten ihrer Facebook-Nutzung erscheinen. Die gängigsten Platzierungen sind:

Newsfeed:

Der Newsfeed besteht aus den Posts der Freund:innen, vorgeschlagenen Beiträgen und Werbeanzeigen. Letztere fügen sich dabei auf natürliche Weise in diesen Feed ein und wirken daher auf den ersten Blick wie ein organischer Inhalt.

Story:

Die Anzeigen erscheinen dabei nach einer gewissen Anzahl “echter” Stories und entsprechen diesem Stil, um erneut mit den organischen Posts zu verschmelzen.

Welche:r User:in dabei welche Werbung sieht, entscheidet der Algorithmus der jeweiligen Plattform anhand des Interessenprofils der Nutzer:innen oder anhand anderer, von den Werbetreibenden eingestellten Kriterien (z.B. dem Wohnort). Durch die detaillierten Targeting-Möglichkeiten werden die Ads nur jenen Nutzer:innen angezeigt, die zur Zielgruppe des beworbenen Produkts passen. Folglich sieht jede:r User:in andere, auf ihn/sie zugeschnittene Werbeanzeigen.

Bezüglich der Kosten für die ausgestrahlte Werbung existieren – je nach Kampagnenziel – unterschiedliche Abrechnungsmodelle. Im Regelfall werden die Kosten allerdings nach Klicks auf die Anzeige (CPC = Cost per Click) oder pro 1000 erreichten Personen (CPM = Cost per Mille) berechnet. Gerade die erste Variante bietet den Vorteil, dass wirklich nur für Nutzer bezahlt wird, die tatsächlich auf die Anzeige klicken und infolgedessen auf der gewünschten URL landen. Der durchschnittliche CPC liegt bei etwa 0,37€ – der CPM
bei 4,70€.

Insgesamt stellt die Werbung in den sozialen Netzwerken eine effektive und relativ kostengünstige Möglichkeit dar, die Zielgruppe der beworbenen Produkte oder Dienstleistungen im Alltag ihrer natürlichen Internetnutzung auf kreative Weise zu erreichen.


 

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DIGITALES MARKETING VON DIGITAL NATIVES

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