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Aktuelle News aus dem Online Marketing

Online Marketing Blog

Was tut sich gerade im Online Marketing? Und was tut sich bei uns in der Agentur? Über welche Themen denken wir nach? Wie erkläre ich Online Marketing meinen Eltern? Und welche Technologien sind auch für uns neu? Wir schreiben mit Expertise und einem Augenzwinkern über Themen rund um den digitalen Playground und unser Team.

Die vier Wände und ich:

Home Office Mindplay Marketing München Schreibtisch

Viva la Homeoffice oder Tristesse pur?

Arbeiten im Pyjama, Kaffee von daheim und zwischendurch die Wäsche aufhängen. Manche genießen es, manche verdammen es – das Homeoffice. Dass es angesichts der aktuellen Pandemie absolut notwendig ist, steht außer Frage. Jetzt heißt es also, das beste draus machen. Aber wie? 

Wir stellen euch vor, was unsere Schwierigkeiten im Homeoffice sind und welche Tipps wir parat haben, um doch noch ein paar To-Dos abzuhaken: 

#1 “Suche Motivation biete Snooze-Taste”  

Zwar können wir länger schlafen, seitdem es heißt “wir arbeiten jetzt von daheim!”, allerdings scheint uns in den eigenen vier Wänden etwas Essenzielles schnell abhanden zu gehen: die Motivation. Ist die nicht vorhanden, meldet sich auch die Produktivität krank. Und dann, ja dann steht man im Homeoffice tatsächlich ziemlich allein dar. Das bedeutet also: Alles tun, damit man so motiviert wie möglich bleibt, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, heißt es zumindest. 

Unsere COO Nadine sorgt zum Beispiel mit reichlich Getränken wie Kaffee, Tee und Co. für genug Anreiz, um sich weiter den anstehenden Aufgaben zu widmen. 

 

#2 Konversation is key! 

 

Was tatsächlich noch ein großer Nachteil in puncto Homeoffice ist: Deine Kolleg:innen sitzen nicht direkt neben dir. Das erschwert nicht nur den Workflow, sondern verändert natürlich auch die Arbeitsstimmung. Keine Insiderwitze, kein abgleichen von Prozessen, keine Absprache bei kleinen Details von Projekten und: niemand der sich Snacks mit dir teilt! 

Aber es gibt eine Alternative: Konny empfiehlt, das Potenzial von Handy und Videotelefonate so richtig auszuschöpfen. Lasst die Leitungen heiß laufen und tauscht euch aus. Es ist zwar nicht das gleiche wie im wirklichen Büro, aber eine wunderbare Notfall-Lösung. 

 

#3 Trick your Mind!

Neben den Kolleg:innen im Büro fehlt noch eine ganz entscheidende Sache: das Büro selbst. Denn der Weg vom Bett an den Schreibtisch ist nicht weit und das eigene Heim verleitet einen auch dazu, einfach im Schlafanzug zu bleiben. Man verfällt der eigenen Gemütlichkeit und bleibt mit dem Kopf dann weniger bei wichtigen Projekten. 

Dagegen kann man aber aktiv angehen: Gestalte alles so Office-mäßig wie möglich. Sofia zieht sich zum Beispiel auch richtige Schuhe im Homeoffice an. So hat man zumindest körperlich das Gefühl, im Büro zu sein und fühlt sich zusätzlich um einiges professioneller. 

Wir hoffen sehr, dass ihr nun mit Kaffee, Telefon und Schuhen besser durch den Tag kommt. Ingesamt hilft es aber auch daran zu erinnern, dass wir uns in einer Ausnahmesituation befinden. Es ist also normal, weniger Motivation und Inspiration zu haben! Es heißt also: Durchhalten!

Programmatic Advertising 101 – Automatisch gut?

147 Milliarden US$ sollen im Jahr 2021 weltweit für Programmatic Advertising ausgegeben werden – mehr als ein Drittel der gesamten digitalen Werbeausgaben. Angesichts der rasant steigenden Nutzung programmatischer Buchungen lohnt es sich, zumindest einen kurzen Blick auf die Funktionsweise zu werfen.

Anders als bei klassischen Werbeformaten erfolgt die Buchung von Werbeflächen beim Programmatic Advertising nicht über den direkten Kontakt zwischen Werbetreibenden und Anbieter:innen von Werbeflächen (Publishern), sondern automatisiert über einen Marktplatz, sogenannte Ad Exchanges. Diese Börsen greifen auf verschiedene Angebots-Netzwerke von Werbeflächen (sog. SSPs) zu und matchen diese mit den Nachfragenden von Werbeflächen, z.B. großen E-Commerce Unternehmen. Die Unternehmen greifen über Nachfrage-Plattformen (sog. DSPs) auf die Ad Exchanges zu und bieten in Echtzeit gegeneinander um die für sie interessanten Werbeflächen (RTB). Wenn ein:e Gewinner:in feststeht, wird dessen/deren Werbung im erkauften Slot auf der Website des Publisher angezeigt und von den Nutzenden gesehen.

Die Auswahl der für die Unternehmen passenden Werbeslots erfolgt dabei ebenfalls automatisch. Im Interface der genutzten Plattform des jeweiligen DSPs lassen sich Zielgruppen erstellen und durch 3rd Party Data ergänzen. Wenn Nutzer:innen eine der im Werbe-Netzwerk enthaltenen Websites besuchen, wird deren Buyer Profile mit den voreingestellten Zielgruppen-Merkmalen abgeglichen, um so zu ermitteln, ob es sich um potentielle Käufer:innen oder Interessent:innen für die beworbene Leistung handelt. Ist dies der Fall, beginnt der oben beschriebene Auktionsprozess. All diese Schritte laufen dabei innerhalb von Millisekunden ab, sodass die Werbung bereitsteht, sobald die Website fertig geladen ist. Insgesamt ergibt sich daraus folgendes System verschiedener Akteur:innen:

 

 

Um trotz aller Automatisierung dennoch ein gewisses Maß an Kontrolle über die Umgebung der Werbeflächen zu behalten, lassen sich White- und Blacklists erstellen, welche die Brand Safety, also eine geeignete kontextuelle Umgebung für das Unternehmen, gewährleisten. Darüber hinaus schützen technische Mechanismen davor, durch Viewbots Ad Fraud zu erleiden und stellen sicher, dass jeder View oder Klick von einer “echten” Person getätigt wird. Um den Prozess noch einmal deutlicher darzustellen, folgt nun ein Beispiel mit fiktiven Unternehmen:

 

Der Sportartikelhersteller Mapu möchte Online-Werbung für neue Laufschuhe schalten. Zu diesem Zweck erstellt Mapu eine Zielgruppe mit passenden demographischen Merkmalen und Interessen (z.B. 16-50 Jahre, Outdoor- und Sportinteressiert). Außerdem greift Mapu auf die Gesamtheit der bisherigen Käufer:innen zurück und kombiniert diesen Datensatz mit den Zielgruppenmerkmalen der neuen Kampagne. So weiß Mapu, welche neuen Personen potentielle Kund:innen werden und welche Bestandskund:innen eventuell Interesse haben könnten. Diese Daten speist Mapu im nächsten Schritt, zusammen mit den andere Parametern der Kampagne wie Dauer, Budget oder Zielsetzung, in die von Mapu präferierte DSP-Plattform ein.

Auf der Gegenseite steht der beliebte Laufblog www.runningrudi.de, der jeden Tag von sehr vielen Läufer:innen und Interessierten besucht wird. Rudi möchte diese Vielzahl an Besucher:innen nutzen, um damit Geld zu verdienen und meldet sich deshalb mit seinen freien Werbeflächen wie Bannern, Skyscrapern oder Native Rectangles bei einem SSP an, um diese Ad Slots dort zum Verkauf anzubieten. Sobald Nutzer:in “1234” die Seite betritt, sendet die Website deren Informationen (anonymisiert) an den SSP, welcher diese, kombiniert mit dem Preis der Werbefläche, an die Ad Exchange weiterleitet.

An der Ad Exchange meldet sich nun der DSP von Mapu, weil das Kund:innenprofil von “1234” zur definierten Zielgruppe passt und Mapus Werbung angezeigt werden soll. Jetzt beginnt der Preiswettbewerb zwischen Mapu und weiteren Bietern (Iken, Boorek, Asadid), wobei der/die höchste Bieter:in den Werbeplatz zum Preis des zweithöchsten Gebots + 1 cent erwirbt. Ist dieser Prozess abgeschlossen, werden alle relevanten Daten und Werbemittel über die Ad Exchange und den SSP an die Website des Publishers (www.runningrudi.de) gesendet und die Werbung wird ausgestrahlt.

 

Auf diesem Wege erfolgt ein transparentes und faires Bietverfahren, an dem alle Beteiligten je nach eingestellten Parametern teilnehmen und mitbieten können und an dessen Ende eine perfekt passende Werbeausstrahlung an eine:n potentielle:n User:in steht, ohne dass ein Mensch ab dem Zeitpunkt  der Kampagnenerstellung eingreifen müsste.

WIR STARTEN EINEN BLOG…

…war unser Vorhaben, als der zweite Lockdown angekündigt wurde. Einen Blog, in dem wir euch rund um’s Online-Marketing informieren und einen Einblick in unser Agenturleben geben. Schließlich wäre es schade, wenn so viele Impulse, witzige Gedanken und natürlich unser wunderbares Team keine kleine Bühne bekämen. Wer uns also näher kennenlernen will oder einfach Lust auf einen Cocktail aus Unterhaltung und Informationen hat, der wird hier fündig! 


Jetzt, ein klitzekleines bisschen später, ist es also soweit! Unser Blog startet in die erste Runde und versorgt euch ab jetzt regelmäßig mit Mindplay-News: Wir erzählen davon, was uns beschäftigt, was uns zum Lachen bringt, wie wir im Homeoffice zurecht kommen und welche Bücher wir empfehlen können. Kurz gesagt: Mindplay teilt ein Stück Gedanken und Glück mit euch – und darauf freuen wir uns schon sehr.

Was genau wir vorhaben? Natürlich wollen wir nicht allzu viel vorwegnehmen, aber so viel können wir sagen: Es wird witzig, intellektuell, hilfreich und sogar kulinarisch! Zusätzlich werden wir unseren Blog-Content auf Social Media erweitern. Wer also möchte, kann uns auf Instagram und Facebook folgen: @mindplaymarketing. 

 

Jetzt heißt es also nur noch: let your mind play! 

DIGITALES MARKETING VON DIGITAL NATIVES

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